Unsere Arbeit
Womit wir uns beschäftigen
In projektbasierten Formaten übersetzen wir sicherheitspolitische Fragestellungen in fundierte Analysen, konkrete Handlungsempfehlungen und sind so Anstoß für eine bessere öffentliche Debatte.
Agenda Setting in der sicherheitspolitischen Debatte
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Wir setzen Themen, bevor sie auf der politischen Tagesordnung stehen. Gemeinsam mit unserem Advisory Board und Partnerorganisationen legen wir die inhaltlichen Prioritäten für die kommenden sechs bis zwölf Monate fest und bearbeiten in dreimonatigen Agenda-Setting-Sprints jeweils zwei bis drei zentrale Fragestellungen. Auf Grundlage eigener Recherche entstehen fundierte Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen.
Im Mittelpunkt steht die Rolle Europas in einer multipolaren Welt und der Beitrag, den Österreich dazu leisten kann. Dazu zählen die Reaktion auf technologische und militärische Weiterentwicklungen, die Stärkung der industriellen Basis der Landesverteidigung, die gesamtstaatliche Vorbereitung auf künftige Konflikte und Möglichkeiten der Kooperation zwischen der Europäischen Union, der NATO und anderen Akteuren. Wir untersuchen, wie nationale Maßnahmen, die Europäische Union und die NATO zusammenwirken, und machen Zuständigkeiten wie Handlungsspielräume sichtbar.
Szenario-Projekt „Ready for 2029“
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Gemeinsam mit dem Austrian Institute for European and Security Policy, dem Europa-Forum Wachau und dem European Forum Alpbach entwickeln wir strategische Vorausschauen zum Verhältnis zwischen Europa und Russland bis 2029. Das Projekt analysiert mögliche geopolitische Entwicklungen und Konfliktszenarien und leitet daraus ab, welche politischen, militärischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen die europäische Resilienz langfristig sichern.
In strukturierten Dialogen mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern überführen wir diese Erkenntnisse in belastbare Szenarien. Sie dienen als evidenzbasierte Grundlage für institutionelle Risikoanalysen und ermöglichen eine sachliche Kommunikation komplexer sicherheitspolitischer Risiken.
Fachformat „Sicherheit on Tour“
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Sicherheitspolitik darf kein Thema für Fachzirkel bleiben. Gemeinsam mit Universitäten, Think-Tanks und Fachleuten bauen wir eine gesamtösterreichische Dialogplattform auf, die sicherheitspolitische Fragen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.
Auf Anfrage unterstützen wir Institutionen bei der Konzeption von Diskussionsformaten und vermitteln die passende Expertise. Ziel ist eine sachliche und konstruktive Debatte über die sicherheitspolitische Ausrichtung Österreichs in allen Bundesländern. Mit dem Fokus auf Evidenz und fachliche Tiefe setzen wir emotionalisierter Berichterstattung und gezielter Desinformation fundiertes Wissen entgegen.
Gegengeschäfts-Monitor
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Große Beschaffungen versprechen der heimischen Wirtschaft oft Milliarden – ob die Zusagen eingelöst werden, bleibt häufig im Dunkeln. Mit unserem Gegengeschäfts-Monitor dokumentieren wir laufend und quellenbasiert, welche Industriekooperationen tatsächlich belegbar umgesetzt werden. Bloße Ankündigungen zählen dabei nicht: Angerechnet wird nur, was sich aus öffentlich zugänglichen, überprüfbaren Quellen einer Firma und einem Betrag zuordnen lässt.
Den Anfang macht der Monitor zu den 400 Mio. € Industriekooperationen beim Kauf der zwölf Leonardo M-346FA – mit Eckdaten, Chronologie, offenen Fragen und dem Eurofighter-Vergleich als Maßstab.
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