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Zurück zu Aktuellesheute.at: Putins Geheimverbindungen „gehen nicht nur in die FPÖ“
Bericht auf heute.at · 6. Oktober 2026
„Deutschlands BND warnt vor einem gewaltsamen Konflikt mit Russland. Militärexperte Gustav Gressel sieht auch für Österreich ein Risiko, aber anders.“ So kündigt heute.at den Bericht über Gustav Gressel an, Militäranalyst und Mitglied unseres Advisory Board.
Anlass war die Warnung von BND-Chef Martin Jäger, Deutschland sei in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten. Gressel ordnete sie im Ö1-Morgenjournal ein: Es gehe weniger um einen offenen militärischen Konflikt als um eine Eskalation verdeckter Operationen – Anschläge, Brandstiftungen, Paketbomben. Bisher habe Deutschland Glück gehabt: „Glück ist keine Strategie. Das kann auch schiefgehen.“ Und: „Die Gefahr gilt für ganz Europa.“
Dass sich die Lage in Österreich unterscheidet, liegt für Gressel nicht an der Neutralität. Für den Kreml sei Österreich als Teil des Westens genauso ein Feindbild – biete aber besonders günstige Bedingungen für russische Geheimdienste: viele akkreditierte Diplomaten, die russischen Vertretungen bei internationalen Organisationen in Wien, geringe Strafen für Spionage und die Lage mitten im Schengenraum. „Österreichische Strategie ist im Grunde Durchducken und Wegschauen. Mit dieser schwachen Haltung gefährdet man aber die eigenen Nachbarn“, so Gressel.
Wenig Hoffnung hat er, dass die angekündigte Verschärfung des Spionagegesetzes kommt: „Die politischen Beziehungen der Geheimdienstler gehen nicht nur in die FPÖ, sondern querbeet ins politische Spektrum.“
Quelle: heute.at, 6. Oktober 2026, Ressort Politik; Gressels Aussagen aus dem Ö1-Morgenjournal. Zum Originalartikel: heute.at. Bild: Ausschnitt aus der Website.